Historisches Plakat vom ersten Sängerfest 1999

 


1. Teucherner Sängerfest  1999 

Heimatverein organisiert Fest - Sieben Chöre mit dabei  

„Dort wo man singt, da laß dich ruhig nieder, denn böse Menschen kennen keine Lieder", mit dieser Volksweisheit läutete Eckardt Böttcher, Chef des Teucherner Heimatvereines, am Sonnabend Nachmittag das l. Teucherner Sängerfest ein. Und, auch wenn sich die Organisatoren am Ende vielleicht noch mehr Besucher gewünscht hätten, hatten doch zahlreiche Teucherner auf den Holzbänken vor der Bühne Platz genommen und warteten gespannt bei Kaffee und Kuchen, für den die Frauen des Heimatvereines gesorgt hatte, auf die angekündigten Darbietungen von sieben Chören der Region. Zum Auftakt des sonnabendlichen Chorsingens gab es gleich eine Premiere. Die jüngsten Sänger des Nachmittags, die Teucherner „Rippachlerchen", die sich erst seit einem guten Monat unter dem Dach des Heimatvereines zum gemeinsamen Singen treffen, hatten ihren ersten öffentlichen Auftritt. Fünf Lieder brachten die Schüler, deren weiße T-Shirts ein Aufdruck des Heimatvereins zierte, unter der Leitung von Felicitas Beutler zu Gehör. Und auch wenn nicht jeder Einsatz fehlerfrei klappte, konnten die Mädchen und Jungen am Ende viel Beifall für sich verbuchen, der ihnen Mut zum Weitermachen geben sollte. Denn die dann folgenden Sängerinnen und Sänger konnten schon auf viele Jahre Gesangserfahrung zurückblicken.   So   die   Prittitzer „Kötzschbachlerchen", die es seit zehn Jahren gibt, oder der Gröbitzer Männerchor, der seit 1925 existiert. Auch der Gemischte Chor Stößen, der ebenfalls die Teucherner erfreute, kann auf eine lange Gesangstradition zurückblicken. Seit 160 Jahren steht in Stößen Chorgesang auf der Tagesordnung, gehört ebenfalls ein Sängerfest zur Tradition. „Und in Stößen habe ich eben ein solches Sängerfest erlebt und war begeistert und der Meinung, dass eine solche Veranstaltung auch zu Teuchern passt", berichtete Eckardt Böttcher am Rande des Festes, bei dem noch die Auftritte des Landchores Geußnitz sowie des Hohenmölsener Stadtchores mit viel Beifall belohnt wurden. Den Abschluss des gut zweistündigen Programms, bei dem auch kurze Regenschauer wenig störten, bildete der Chor des Teucherner Seniorenclubs. Vor allem die Akkordeonklänge von Werner Poser sorgten für Stimmung und ermunterten die Zuschauer zum Mitsingen und Mitschunkeln. „Uns hat es prima gefallen. Wir kommen bestimmt im nächsten Jahr wieder", waren sich Erika Karl und Gisela Böhme von Prittizer „Kötzschbachlerchen" einig. Und dass diese Veranstaltung keine Eintagsfliege bleibt, darüber waren sich die Organisatoren schon vorab im klaren und verkündeten bereits den Termin für das Jahr 2000. Da sollen am 13. Mai wieder fröhliche Lieder durch den Stadtpark klingen. 


2.Teucherner Sängerfest 2000 - Volkschor Jena-Lobeda erstmals dabei  

Zu seinem 2. Sängerfest hatte der Heimatverein Teuchern wieder viele Chöre eingeladen. Über 160 Mitwirkende boten in Teucherns grünem Konzertsaal, dem Stadtpark, ein hervorragendes Programm. Zum ersten Mal konnte der Vorsitzende des Heimatvereins den Gemischten Chor aus Granschütz und den Volkschor Jena-Lobeda begrüßen. Beeindruckend war das Klangvolumen des Volkschores aus Jena, der mit über 40 aktiven Mitwirkenden auftrat.

Der Stadtchor Teuchern unter der Leitung von Herrn A. Koschel hatte die Gelegenheit zu einem großen Auftritt. In seiner Vorstellung des Stadtchores rief Herr Köhler alle Teucherner Bürger und Bürgerinnen zum Mitmachen auf.



3. Teucherner Sängerfest 2001

Das Sängerfest des Heimatvereins Teuchern e.V. fand am 12. Mai 2001 im Stadtpark Teuchern statt. Beginn war 14.00 Uhr. 

Teilnehmende Chöre waren im diesen Jahr:

Stadtchor Teuchern, Kötschbachlerchen Prittitz, Männerchor Gröbitz, Gemischter Chor Granschütz, Gemischter Chor Stößen, Landchor Geußnitz, Elstertal Chor Zeitz, Stadtchor Lyra Hohenmölsen, MGV Harmonie Kayna, Volkschor Jena Lobeda, Chor Leißling, Senioren Chor Teuchern, Tanzgruppe Hohenmölsen "Sunflowers".


4. Teucherner Sängerfest 2002

Das Sängerfest des Heimatvereins Teuchern e.V. fand am 11. Mai 2002 im Stadtpark Teuchern statt. Beginn war 14.00 Uhr. 

Teilnehmende Chöre waren im diesen Jahr:

Stadtchor Teuchern, Männerchor Leißling mit Klampfengruppe, Knappenchor Borken, Tanzgruppe der Grundschule Teuchern, Gemischter Chor "Lyra" aus Hohenmölsen, Akkordeonorchester Naumburg

Durch das Programm führten Nancy Fischer und Eckardt Böttcher.



5. Teucherner Sängerfest 2003

Das Sängerfest des Heimatvereins Teuchern e.V. fand am 24. Mai 2003 im Stadtpark Teuchern statt. 

Teilnehmende Chöre waren im diesen Jahr:

Stadtchor Teuchern, Mark und Chris in Teucherner Mundart, Gesangsverein Theißen, Theatergruppe Hohenmölsen, Stadtchor "Lyra", Gemischter Chor Taucha, Landchor Geußnitz , Gemischter Chor "Elstertal" Zeitz , Männerchor Gröbitz , MGV Harmonie Kayna.


6. Teucherner Sängerfest 2004

Am 22.Mai 2004 fand im Park das 6. Sängerfest statt an dem zum zweiten mal der Knappenchor der Partnerstadt Borken teilnahm.


Das Teucherner Sängerfest 2005

Leider konnte in diesem Jahr kein Sängerfest stattfinden, viele geladene Chöre sagten kurzfristig ab.



7. Teucherner Sängerfest 2006

Sieben Chöre trafen sich beim siebenten Sängerfest !

Sekt und Regen flossen am Samstagnachmittag im Teucherner Park. Zum siebenten Mal lud der Heimatverein Teuchern zum Sängerfest ein, und sieben Chöre folgten der Einladung, darunter fünf aus der eigenen Verwaltungsgemeinschaft wie der Männerchor 1846 Leißling, die Kötzschbach-Lerchen oder der Männerchor Gröbitz. Der Stadtchor Teuchern eröffnete als Gastgeber den musikalischen Reigen. Ein kleiner Einblick in die Geschichte ließ erkennen, dass Chorgesang in Teuchern schon vor 150 Jahren einen hohen Stellenwert hatte, so blätterte Manfred Gießler als Vorsitzender des Heimatvereines in der Chronik. Und fast auf den Tag genau vor 120 Jahren fand in Teuchern das erste Sängertreffen statt. Bürgermeister Lothar Gieler dankte in seiner kurzen Ansprache vor allem den vielen ehrenamtlichen Helfern des Vereines und den Sponsoren, ohne die solch ein Fest nicht denkbar wäre. Selbst der Regen konnte der guten Stimmung an und auf der Bühne keinen Abbruch tun. Den weitesten Weg hatte der Volkschor Lobeda 1847 aus Jena. Mit gut 50 Sängern erzeugte er ein stimmgewaltiges Klangbild. Die Thüringer hatten gleich doppelten Grund zum Feiern, denn fast zur gleichen Zeit schaffte der FC Carl Zeiss den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Sektkorken knallten auch in Teuchern. Großen Applaus gab es für den Auftritt von Dorothee Müller (Klavier), Sabrina Friebe und Lydia Sonntag (beide Gitarre), Instrumentalisten von der Musikschule Weißenfels. Viele Besucher des Sängerfestes zählen schon zu den Stammgästen, so wie Lucie Preußer, die mit Freunden in den Park gekommen war. "Es macht einfach Laune, den Chören zuzuhören", sagte Frau Preußer.


8. Sängerfest 2007 - Ein Himmel voller Geigen

Der Heimatverein Teuchern feierte seinen zehnten Geburtstag. Den ganzen Sonnabend vergnügten sich Jung und Alt im Park, traten Kinder mit Programmen auf, feierten Chöre ihr Sängerfest. Den Höhepunkt bildete das Konzert mit "Cäsar & Die Spieler". Für Jürgen Löw ist heute ein großer Tag. Seit Wochen freut sich der Malermeister darauf, sein Idol Cäsar (alias Peter Gläser) live vor der Haustür im Teucherner Stadtpark zu sehen. "Ich war schon immer Fan der Gruppe Renft, habe 1973 im Hyzet-Klubhaus Tröglitz eines der letzten Konzerte live erlebt", schwelgt Löw in Erinnerungen. Seitdem verfolgt er Höhen und Tiefen von Cäsar, der einst bei Renft spielte. "Ich kenne ihn persönlich, war jetzt bei seiner Lesung im Leipziger Anker und habe neulich mit ihm in einem Leipziger Café zusammengesessen", erzählt er. Und im Fanclub mischt er ebenso mit. "Cäsar ist und bleibt der beste Gitarrist der DDR", unterstreicht Klaus Morgenstern. Als eingefleischter Fan reiste er extra aus Schwerin an. "Ich habe noch einen Mitschnitt von seinem ersten Konzert 1972 im Gewerkschaftshaus Schmölln. Den hüte ich wie meinen Augapfel", sagt der Schweriner stolz. Und auch Martina Krug aus Weißenfels zählt sich zu den treuen Fans. Dass Cäsar nicht pünktlich beginnt, liegt am Chef des Heimatvereins. Manfred Gießler hofft noch auf einige Gäste mehr. Welches Konzert beginnt schon pünktlich 19 Uhr? Der Musiker aus Leipzig hat sich am frühen Nachmittag unter die Teucherner gemischt, eine echte Thüringer Bratwurst gegessen und mit den Fans geplaudert. "Das letzte Mal war ich vor 20 Jahren mit der Rockband hier. Ich wusste es nicht mehr genau, doch ihr habt es nicht vergessen", sagt er später auf der Bühne. Die Show beginnt. "Geht es euch gut" heißt der musikalische Auftakt und stellt die Stimmung nicht wirklich in Frage. Die Fans leben auf, so viel ist klar. Sie kennen jede Liedzeile, singen und tanzen. Die Musiker ihrerseits spielen mit Leidenschaft, bieten ein breites Spektrum von Rock, Folk und Blues. Bestechend die geschliffene deutsche Poesie. Cäsar ist keiner, der sich auf Erfolgen wie "Apfelbaum", "Steig ein" und "McDonald" ausruht. Immer wieder gibt es neue Stücke, die hinsichtlich Emotionen, musikalischer Qualität und Poesie den alten Hits nicht nachstehen. Auf seiner aktuellen Tour "40 Jahre auf der Bühne" reist er mit junger Band durch das Land. In Teuchern wird er gefeiert und umjubelt. Die Fans sprechen für Hunderte. Virtuos und unglaublich spannend das Spiel mit den Geigen. Mal leidenschaftlich, dann wieder sentimental spielen Jana Mende und Till Uhlmann manches schöne Violinenduett. Dann wieder ziehen sie rockend vom Leder und prägen so den Bandsound. Natürlich bleiben in Teuchern Zugaben nicht aus. Die Hymne "Wer die Rose ehrt" setzt einen beeindruckenden Schlusspunkt und Jürgen Löw gehört zu den letzten im Park.



9. Teucherner Sängerfest 2008

Fünf Chöre aus der Region geben sich beim traditionellen Heimat- und Sängerfest im Teucherner Stadtpark ein Stelldichein. Seit neun Jahren veranstaltet der Heimatverein der Stadt das Fest. "Für viele Chöre ist es etwas Besonderes, im Freien zu singen. Meist haben sie nur in geschlossenen Räumen Auftritte", weiß Manfred Gießler, Vereinsvorsitzender und Moderator der Veranstaltung. Gerade die Mischung aus einheimischen Sängergruppen und Gästen, beispielsweise aus Teucherns Partnerstadt Borken oder Jena, mache das Fest aus. Ungewöhnlich sei nach Gießlers Aussagen auch, dass ein neutraler Verein und kein Chor das Treffen organisiert hat. "Wir wollen die Traditionen pflegen und Singen ist eine davon", so der Moderator. Mit dem Teuchern-Lied, geschrieben und vertont von Herbert Karnstedt und Ilse Siskin, eröffnet der Stadtchor den Musikreigen. Bekannte Heimat- und Volkslieder tragen die Frauen und Männer vor. "Der war beim ersten Fest noch nicht dabei, weil er sich erst später gründete", erinnert sich Gießler. "Ich mag vor allem Melodien, die ich mitsingen kann", sagt Elvira Frischbier. Mit Ehemann und Tochter ist die Teuchernerin zur Veranstaltung gekommen. Musik liegt ihr sehr am Herzen. "Ich kenne ja auch viele der Sänger vom Stadtchor, und als Einheimische schaue ich immer bei Veranstaltungen vorbei", sagte Frau Frischbier. Lianne Nowitzki ist mit ihrer Mutter in den Park gekommen und zeigt sich vom Leißlinger Männerchor 1846 begeistert. "Ich habe einen reinen Männerchor noch nie gehört. Es klingt wirklich sehr gut", lobt Frau Nowitzki die kraftvollen Stimmen. Wann immer es die Zeit erlaubt, besucht die Teuchernerin musikalische Veranstaltungen in der Stadt. "Ich höre einfach gerne Musik und bin an sehr vielen Richtungen interessiert", plaudert sie weiter. Der Heimatverein plant bereits das zehnte Sängerfest. Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr schon auf zwei Tage erweitert wurde, um den Gästen neben den Auftritten der Chöre mehr bieten zu können, ist zum Jubiläum 2009 ein noch größeres Tagesprogramm mit mehr Familiencharakter angedacht. "Wenn man etwas Besonderes will, muss man langfristig planen", sagt der Vereinsvorsitzende. Was genau das heißt, behält Gießler noch für sich. Schließlich soll es für alle eine Überraschung werden.


10. Teucherner Sängerfest 2009

Höhepunkt im Mai war das 10. Sängerfest im Stadtpark. Fünf Chöre der Region läuteten musikalisch den Frühling und Sommer ein und erfreuten die Gäste mit ihren Melodien. Es erklangen bekannte Volkslieder und moderne Stücke. Was einst als Chortreffen begann, ist inzwischen zu einem Heimatfest ausgeweitet worden. Seit drei Jahren wird den Gästen schon vormittags ein Programm angeboten, das mehr Familiencharakter hat. Die Grundschule und die Kindertagesstätte gestalteten das Bühnenprogramm mit. Auf die Gäste warteten am Sonnabend gleich mehrere Premieren. Zum einen trat Peggy Hickethier als Solistin auf und gab Lieder von Cora und Helene Fischer zum Besten. Zum anderen spielte abends die Band „Drafft“ im Festzelt. Der „Ball der Vereine“ wurde gemeinsam vom Heimatverein, dem Sport- und Gewerbeverein organisiert.


11.Teucherner Sängerfest 2010

Zum Heimat- und Sängerfest lud  der Heimatverein Teuchern im Mai 2010 in den Park ein. Bürgermeister Lothar Gieler  und Vereinschef Manfred Gießler eröffneten die Veranstaltung. Zuerst trat  der Stadtchor Teuchern auf, anschließend gehörte die Bühne im Stadtpark dem Gesangverein Theißen. Danach traten die Mädchen und Jungen der  Kindertagesstätte und schließlich der Stadtchor "Lyra" aus Hohenmölsen auf. In die Welt des Musicals entführte der Weißenfelser Künstler Michael  Ehspanner. Er präsentiert unter anderem auch Werke des amerikanischen Sängers Josh Groban, dessen Musik sich zwischen Pop und Klassik bewegt. Am Abend gab es eine Disco im Festzelt.