Geldregen für ein Denkmal


Heimatverein und zahlreiche Teucherner sammeln für die Sanierung eines steinerner Zeitzeugen.

Das alte Denkmal für die Gefallenen in Teuchern steht im Regen. Nicht nur weil es oben auf dem Kirchberg steht, bietet es Wind und Wetter eine breite Angriffsfläche. Im Laufe der Jahre wurde es nicht besonders gepflegt, die Schrift ist heute kaum noch lesbar. Doch jetzt folgt ein warmer Regen. Der Vorsitzender des Heimatvereins, Manfred Gießler, übergab Stadtrat Andreas Erbstößer (CDU) 300 Euro für die Sanierung. Damit trugen die Teucherner in nur einem halben Jahr 2950 Euro zusammen. Die geplante Sanierung kostete 3200 Euro. Das steinerne Denkmal wurde im Jahr 1928 gebaut und eingeweiht. Im letzten Jahr - quasi als Geschenk zum 80. Geburtstag - bildete sich eine Initiativgruppe zur Sanierung des Denkmals.



Kalenderblätter Fotos: Thomas Müller, Teuchern  Text: Manfred Gießler


Mitglieder aus evangelischer und katholischer Kirchengemeinde, Heimatverein und Grundschule, Stadtrat und Bürgermeister machten sich für die Sanierung stark. Als Initialzündung gab es im vergangenen Jahr ein Benefizkonzert in der Kirche. Schließlich legte der Heimatverein einen Kalender auf und spendete jetzt den Verkaufserlös.


Quelle: Mitteldeutsche Zeitung