Chronik des Heimatvereins
2006
Erster Höhepunkt des Jahres 2006
war am 2. April der „Tag der offenen Tür“ im Heimatverein. Bei
Kaffee und Kuchen schwelgten viele in Erinnerungen. Im Mai beim
traditionellen Sängerfest konnte man die Auftritte von sieben
Chören genießen.
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Zwischen den Auftritten der Chöre
spielte eine Schülerin der Musikschule Weißenfels am Klavier und
ein Gitarrenduo gab Kostproben ihres Könnens. Auf die Spuren der
Familie von Berlepsch begab sich der Verein im Juni 2006. Über
dreißig Frauen und Männer gingen auf eine Reise nach Seebach in
Thüringen und besichtigten dort die Kirche, Burg und Schloss des
adligen Geschlechts. Von da aus ging es zur Wartburg. Hier habe
ein Verwandter jener Berlepschs einst Luther bewacht. Unter dem
Motto „Nicht immer nur meckern, sondern gemeinsam was tun“ traf
man sich am 17. Juni zum „Subbotnik“ am Glockenberg. Das Gelände
um Kirche und Schillerstein wurde von Unrat und Wildwuchs
befreit. Hecken und Büsche wurden verschnitten und auch die
Geselligkeit kam trotz aller Anstrengung nicht zu kurz. Zum
Parkfest 2006 zeigte der Heimatverein an seinem Stand viele
Klassenfotos und Exponate aus dem Schulalltag. Die Fotos aus der
Zeit von 1907 bis in die achtziger Jahre waren dicht umringt.
Außer dem neuen Heimatheft wurde auch ein aus Gips gefertigtes
Wappen der Stadt angeboten. Neben den Fackelumzug im Oktober war
man zum Weihnachtsmarkt im Dezember gleich mit zwei Ständen
präsent. An einem gab es diverse Druckerzeugnisse, wie
Ansichtskarten und Heimathefte. An dem anderen wurde genascht
und geschlemmt.